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Erster bekannter Fall: Keksjunkie erliegt den Folgen seiner Sucht

Nickelback - Gotta Be Somebody

37-jähriger erlag am vergangenen Freitag den Folgen seiner Keks-Sucht. Immer wieder hatten Freunde ihn gedrängt sich in eine Entzugsklinik zu begeben.

Gegen 11 Uhr morgens wurde Sven T.s Leichnahm von seiner Putzfrau, welche nicht namentlich genannt werden möchte, gefunden "Er lag einfach nur da, umgeben von Kekskrümeln der Sorte Choco-Chips.", sagt die Frau uns gegenüber und schüttelt traurig den Kopf. "Er war oft in der Küche, weil dort sein Haupt-Kekslager war." In den vergangenen Monaten soll Sven T. sein letztes Hemd verkauft haben, um der süßen Lust zu fröhnen. Anfang des letztes Jahres verlor der Mann seinen Job, da er mit seinem andauernden Keksverzehr die Produktion in der Firma Keks & Co gestört haben soll.

"Es war immer ein abscheulicher Anblick ihn leiden zu sehen, wenn er mal wieder vergessen hatte für Nachschub im Regal zu sorgen", so ein Freund des Verstorbenen. Auch Nachbarn sind nicht überrascht vom Ende des Keksjunkies: "Es war abzusehen. So viel Zucker verträgt doch kein Normalo!", sagt Benedikt V., der dem Verstorbenen schon desöfteren mit Keksen aushelfen musste. "Manchmal stand er zitternd vor der Tür, hatte nichts an sich außer einem kleinen Geschirrhandtuch und aus seinen Augen sprach die schiere Verzweiflung!", beschreibt Benedikt V. das Verhältnis zum Nachbarn.

Ärzte gehen davon aus, dass etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung keks-süchtig sind. "Die meisten Menschen haben ihre Sucht im Griff, doch wie im Fall von Sven T. kann das sehr gefährlich werden.", erklärt Prof. Dr. Dr. med. Sebastian Keksias. Ganz harmlos soll die Sucht anfangen: "Eine Keksschachtel, die man immer neben dem Bett hat ist aber schon ein Indikator.", so der Arzt. "Spätestens, wenn man beim Verzehr darüber nachdenkt, wo man eine neue Schachtel erstehen könnte, sollte man sich Gedanken machen" Für Sven T. kommt dieser Rat zu spät.

"Ich sah mal wie er sich die Krümel vom Körper leckte, weil er keinen Nachschub mehr hatte", so die Putzfrau. "Erst dachte ich, er wäre einfach nur verrückt, aber als er mir von seiner Kekssucht berichtete, kamen mir die Tränen!" Die Putzfrau habe selbst einen Sohn in dem Alter und könne sich nicht "vorstellen, was ich machen würde, wenn mein Kind so abrutschen würde!"

Sven T.s letzter Wille war es in einer Leibnitz-Kekspackung beerdigt zu werden.

15.5.11 12:24

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(15.5.11 13:52)
Da hat sich wohl jemand von "Bild dir deine Hochzei" inspirieren lassen

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